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Der Innenraum

Betritt man St. Anton durch den Haupteingang in der Adam-Klein-Straße, schreitet man durch ein prächtiges Jugendstilportal, gekrönt von einer Bronzefigur aus den 80er Jahren, die den predigenden Antonius von Padua, den Patron der Kirche, mit einer Flamme in der erhobenen Rechten zeigt.

Der Besucher wird von einem hellen, offenen Innenraum empfangen. Ein breiter Weg in der Mitte der Kirche führt hin zu Altar und Chorraum. St. Anton ist im basilikalen Stil errichtet. Kennzeichnend für ein solches Bauwerk ist der breite Mittelgang, der immer auch als eine Metapher für den Lebensweg des Menschen verstanden werden kann: Er beginnt am Eingang mit den Weihwasserbecken. Menschen, die sich beim Eintritt in die Kirche hier mit Weihwasser bekreuzigen, erinnern sich an die Taufe, stellen so ihr Leben in Verbindung mit Christus.

Links und rechts des Mittelgangs, im Bereich des Oberganges befinden sich Kreuzwegdarstellungen. Sie stammen, ebenso wie die großen Wandbilder an den Stirnseiten des Querhauses, von der ersten Ausmalung der Kirche durch Prof. A. Miller in den Jahren 1927 bis 1935.

An der rechten Stirnwand des Querhauses Maria mit Kind, umgeben von weihnachtlichen Szenen, wie sie in den Evangelien beschrieben werden. Ihr gegenüber, auf der linken Stirnseite, der Heilige Antonius von Padua, der wortgewaltige Franziskanerprediger aus dem 13. Jahrhundert. Ihm ist diese Kirche geweiht. Auf dem monumentalen Wandbild ist er umgeben von Darstellungen verschiedener Legenden, die sich um ihn ranken. Ein Bild zeigt ihn an der Bahre eines reichen Geizhalses. Der staunenden Menge erklärt Antonius, dass das Herz des Mannes nicht in seinem Leibe, sondern in seiner Geldschatulle sei.

Ziel des Weges durch die Kirche ist der Chorraum mit dem Hochaltar an der Rückwand. Der hoch aufragende goldene Tabernakelaufsatz weist auf ein modernes Bild in der Konche: Es ist Christus. Hier, bei ihm, ist für Christen das Ziel und die Vollendung des oft so unvollkommenen irdischen Lebens. Geheimnisvoll thront er in einer blauen Mandorla, umgeben von gold-orangenen und silbernen Kreisen. Das Werk wurde 2003 von dem in Gostenhof lebenden Künstler Wolfgang Duck geschaffen.